Mikrotransitionen im pädagogischen Alltag
Darum geht's
Mikrotransitionen beschreiben die „kleinen“ (Mikro) „Übergänge“ (Transitionen) im Tagesablauf in der KiTa. Sie gehen immer mit einem Wechsel von Räumen, Aktivitäten oder Personen einher. Gut gestaltete Mikrotransitionen bereiten die Kinder sowohl auf den bevorstehenden Übergang, als auch auf die neue Situation selbst vor, zu welcher der Wechsel führen soll. Hier geht es zum Beispiel um das tägliche Ankommen in der Kita, die Garderobensituation mit vielen Kindern, das Händewaschen vor dem Essen oder das Umziehen vor dem Schlafengehen.
Sie als Teilnehmenden lernen, wie sie diese alltäglichen Übergänge so gestalten können, dass sie den Kindern Stabilität und Orientierung geben. Sie lernen, wie Sie durch klare Ankündigungen, Rituale und unterstützende Kommunikation die Übergänge für die Kinder verständlicher und stressfreier gestalten können. Ziel ist es, Ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um die kleinen Übergänge für die Kinder harmonisch und entwicklungsfördernd zu gestalten. Durch praxisorientierte Beispiele und Methoden, die direkt im Kita-Alltag angewendet werden können, kann die Hürde für Veränderung leichter überwunden werden.
Auf einen Blick:
- Was sind Mikrotransitionen?: Definition und Bedeutung für den pädagogischen Alltag.
- Kleiner Wechsel, große Wirkung: Wie Kinder und Fachkräfte durch gelingende Übergänge unterstützt werden können
- Erfolgreiche Methoden und Techniken zur Planung und Gestaltung von Mikrotransitionen.
- (Um-)Planung von Beispielen aus der Praxis
- Reflexion und Austausch
Dieses Thema kann auch als Elternabend oder Vortrag gestaltet werden.